Comments (4)

  1. Lieber Ud, ich habe schon eine ausführliche Mail direkt geschickt. Noch eine technische Frage: die weiterführenden roten Pfeile am Ende jeder Seite erscheinen leider nicht auf dem iPhone. Deshalb kann man dort nicht weiterblättern.
    Liebe Grüße, Manfred

  2. Die Pfeile erscheinen bei mir doch, aber das ist vielleicht unterschiedlich vom Gerät zu Gerät.
    ABER! das ganze ist für einen SMARTPHOME NICHT OPTIMIERT!
    Mal schauen, ob ich dazu komme. Eigentlich wegen der Klangqualität nicht dafür gedacht (wie viele haben schon top Headphones?)

  3. “ D r e i V o l k s l i e d e r “

    Die Aufführungen der (Quasi-) Profis erschlagen uns bescheidene Sänger zunächst. Nach und nach meldet sich ein Gefühl: Sie sind vielleicht zu gut. Hinter der perfekten Technik verschwindet ein bisschen der Inhalt. Das Verhältnis scheint paradoxerweise umgekehrt bei nicht so professionellen Chören. Da glaubt man zwar ab und an Ungenaugikeiten wahrzunehmen, aber sie scheinen irgendwie näher dran, von dem tragischen Geschehen angerührt.

    Vielleicht am Beispiel von „Auf ihrem Grab da stand eine Linde“

    Tercer obra de mi examen de Dirección Coral ’08
    https://www.youtube.com/watch?v=DyqUy5b0jm4
    ( … bisschen ungelenk; die jungen Sänger ahnen gewissermaßen gewisse Erfahrungen erst … )

    Ensemble Vocal Resonance Rennes
    https://www.youtube.com/watch?v=d42YVQ8R3lQ
    ( … die Älteren können sich gewissermaßen noch erinnern … )

    Nr. 2  Es fiel ein Reif – die ältere Version dieses Volkslieds:
    “ E s f i e l e i n R e i f i n d e r F r ü h l i n g s n a c h t “

    Der Stuttgarter Kammerchor singt bestechend und dadurch der Realität etwas entrückt. Dagegen erlebt man im Gesang der Solistin das Geschehen ganz hautnah.

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    “ D i e z w e i R a b e n “

    Zur problematischen Ritterromantik fällt mir Hugo Zuckermanns Reiterlied aus dem ersten Weltkrieg ein:
    „Drüben am Wiesenrand

    Drüben am Ackerrain
    schreien zwei Raben
    werd ich der erste sein
    den sie begraben
    … “

    https://apikorostyrol.com/2020/01/13/hugo-zuckermann-zionist-und-autor-drben-am-wiesenrand-sterreichisches-reiterlied/

    Ob der israelische Film „Foxtrott“ (2017) hierherpasst, weiß ich nicht; habe ihn leider nicht gesehen.

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    “ A n d S o I t G o e s “
    (Billy Joel arr. Bob Chilcott)
    The King’s Singers

    Empfindsame Männer, wählerische Frauen. Manchmal drücken die verschmähten Männer ihren Frust unverschleiert aus, im Text zumindest („O Waly, Waly“; „Now, O now I needs must part“).

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  4. Lieber Ud,
    vielen Dank für diese dramatisch – musikalische Reise durch die Zeiten, Kulturen, das Leben. Eine Reise in dem Spannungsfeld zwischen tiefer Angst vor Einsamkeit, Gewalt und Tod und dem Empfinden tiefen Glückes sich gesehen und geliebt zu fühlen.

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